Getreu dem Motto "besser spät als nie" hat Sun rund zwei Wochen nach der Konkurrenz Server und Blades mit Intels "Nehalem"-CPUs vorgestellt. Die Palette, die Einsatzgebiete von Unternehmens- und Webanwendungen über Virtualisierung bis High Performance Computing (HPC) abdecken soll, enthält die 1-U-Server Fire X2270 und X4170, die 2-U-Modelle X4270 und X4275 sowie die Blades X6270 und X6275.
Alle lassen sich mit den Xeon-Prozessoren X5570 (2,93 GHz, 95 W), E5540 (2,53 GHz, 80 W) oder L5520 (2,26 GHz, 60 W) ausstatten. Im Low-cost-Server X2270 kann man außerdem den X5550 (2,66 GHz, 95 W) oder den 2 GHz schnellen Xeon E5504 (80 W) ohne Turbo Boost und Hyperthreading einsetzen, in den übrigen Modellen den X5560 (2,8 GHz, 95 W) oder den E5520 (2,26 GHz, 80 W). Die Zwei-Sockel-Systeme besitzen 12 (X2270) beziehungsweise 18 DDR3-Speichersteckplätze; die für den Einsatz in Suns Constellation bestimmte Blade X6275 enthält zwei unabhängige "Compute Nodes" mit je zwei Sockeln und zwölf RAM-Slots.
Die Servermodelle und die Blade X6270, die auch über Suns Try-and-Buy-Programm erhältlich sind, lassen sich mit Festplatten – SATA bei der Fire X2270, SAS/SATA bei den übrigen – oder Solid State Disks (SSD) bestücken. Die HPC-Blade X6275 besitzt keinen eigenen Massenspeicher, dafür jedoch einen 4x-Infiniband-Anschluss mit Quad Data Rate (QDR).