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VMware Was ist Virtualisierung? Was spricht für Virtualisierung? Virtuelle Infrastruktur Offene Schnittstellen und Lizenzierung
Offene Schnittstellen und Lizenzierung

Offene Schnittstellen und Lizenzierung

Hypervisors sind die primäre Virtualisierungskomponente, mit deren Hilfe die grundlegende Partitionierung von Computer-Systemen durchgeführt werden kann (z. B. einfaches Partitionieren von CPU, Speicher und E/A). Eines der grundlegenden funktionalen Elemente bei VMware ESX Server ist ein integrierter VMware Hypervisor.

Im Zuge der fortschreitenden Entwicklung innerhalb der Virtualisierungstechnologie und der Verbesserung der unterliegenden Hardware könnte die Hypervisor-Funktion in einem alleinstehenden Software-Layer untergebracht werden; in mit einem bestimmten Betriebssystem verknüpfter Hardware oder Software. Ein offenes Hypervisor-Framework kommt dem Kunden insofern zugute, als es zur Nutzung von Hypervisor-Funktionen ein Ökosystem aus interoperierenden Virtualisierungsanbietern und Lösungen ermöglicht.

VMware stellt sein vorhandenes Rahmenangebot von Schnittstellen zur Verfügung, die auf kommerziell erfolgreichen Virtualisierungsprodukten basieren, um die Entwicklung weiterer Schnittstellen in branchenneutraler Art und Weise zu vereinfachen. Diese APIs und Formate werden nachfolgend erläutert.

Lizenzierungs- und API-Probleme

Ein offener Ansatz für Lizenzierung, APIs und Formate bietet Ihnen die Möglichkeit zur Auswahl der optimalen Technologien für Ihre Umgebung. Offene APIs fördern außerdem die Produktinteroperabilität und bieten Ihnen damit mehr Auswahl und Flexibilität. Im Gegensatz dazu entwickeln einige Anbieter proprietäre APIs und restriktive Lizenzierungs-Policies.


Transparente Paravirtualisierung

Ein Hypervisor liefert die Virtualisierungsabstraktion des darunterliegenden Computersystems. Bei vollständiger Virtualisierung wird ein Gastbetriebssystem unverändert auf einem Hypervisor ausgeführt. Verbesserte Performance und Effizienz wird jedoch durch die Kommunikation zwischen Gastbetriebssystem und Hypervisor erzielt. Wenn das Gastbetriebssystem dem Hypervisor seine Absichten mitteilen kann, lässt sich die Performance in einer virtuellen Maschine steigern, da beide Komponenten zusammenarbeiten können. Diese Art der Kommunikation wird als Paravirtualisierung bezeichnet. Transparente Virtualisierung ermöglicht die Ausführung einer einzelnen binären Version des Betriebssystems auf nativer Hardware oder auf einem Hypervisor im Paravirtualisierungsmodus.


Virtual Machine Disk Format (VMDK)

Eine virtuelle Maschine kapselt einen ganzen Server oder eine Desktop-Umgebung in einer Datei ein. Die Spezifikation für das Festplattenformat virtueller Maschinen beschreibt und dokumentiert die virtuelle Maschinenumgebung und deren Speicherung. Die Spezifikation für das Festplattenformat virtueller Maschinen ist eine kritische Voraussetzung für die Bereitstellung, Änderung, das Patchen, Aktualisieren, Prüfen und Sichern virtueller Umgebungen.


Management-Schnittstelle

Diese Schnittstellen ermöglichen der Management-Software (wie z. B. Software von HP, IBM, VMware, CA, BMC, usw.) die Bereitstellung, Steuerung und Überwachung von in unterschiedlichen Virtualisierungsumgebungen ausgeführten virtuellen Maschinen. Diese Tools können zahlreiche tägliche Aufgaben im Rechenzentrum automatisch ausführen und so die Kosten senken bzw. die Zuverlässigkeit steigern. VMware unterstützt eine breite Palette weiterer Schnittstellen, mit denen Kunden das volle Potenzial der Virtualisierung nutzen können.


Als führender Anbieter in der Computervirtualisierungsbranche ist VMware aktives Mitglied der Distributed Management Task Force (DMTF) und fördert somit das Virtualisierungsmodell. Dieses Unternehmen ist in der Arbeitsgruppe für Virtualisierung, Partitionierung und Clustering organisiert (zu deren aktiven Teilnehmern u. a. VMware, IBM, HP und Microsoft gehören).

VMware Was ist Virtualisierung? Was spricht für Virtualisierung? Virtuelle Infrastruktur Offene Schnittstellen und Lizenzierung